Mannschaft

Einradbasketball

Das Spielfeld und der Ball sind identisch mit dem "normalen" Basketballspiel. Beim Einradbasketball werden somit die meisten Regeln des normalen Basketballspiels angewandt.

Aufgrund der Verwendung von Einrädern gibt es jedoch auch Abweichungen. Da nicht gelaufen, sondern gefahren wird, ist ein Schritt hier einer halben Radumdrehung gleichzusetzen. Man darf also mit dem Ball in der Hand lediglich eine Radumdrehung fahren vor dem Pass, dem Wurf oder dem Dribbeln. Statt "Stehen" heißt es hier "Pendeln". Während der Fahrer pendelt, darf er den Ball halten. In der Zone (Freiwurfraum der verteidigenden Mannschaft) darf man sich lediglich vier Sekunden (normalerweise drei) aufhalten.

Über die Spieldauer kann keine Angabe gemacht werden, da diese Sportart meist nur im Rahmen der größeren Meisterschaften (Europa- und Weltmeisterschaften) ausgeübt wird, können nahezu alle Spieldauern auftreten. Erst wenn mehr Teams diesen Sport regelmäßiger betreiben, werden hierzu auch allgemeine Regelungen vorgenommen.



Im Rahmen der EGM wird Einradbasketball von mehreren FahrerInnen immer mittwochs in der Zeit von 18:30 bis 20:00 Uhr in der Sporthalle des Collegium Johanneum Schloss Loburg (Ostbevern).

 



Einradhockey
Beim Einradhockey spielen zwei Mannschaften gegeneinander, in jeder gibt es vier Feldspieler und einen Torwart, der jedoch keine besonderen Rechte hat. Er darf jederzeit gewechselt werden. In den Mannschaften dürfen Spieler und Spielerinnen jeden Geschlechts und Alters zusammen spielen.
Es wird mit Eishockeyschlägern und einem Tennisball oder Straßenhockeyball auf Eishockeytore gespielt. Zugelassen sind Einräder mit Radgrößen bis 24 Zoll. Es kann auch hinter den Toren gespielt werden. Einradhockey wird ohne Körpereinsatz gespielt. Es ist untersagt, die Schlägerkelle über Hüfthöhe zu halten oder den Schläger zu werfen.

Ein Foul wird begangen, wenn der Schläger unter oder in das Einrad eines Gegenspielers gerät. Bei normalen Verstößen gibt es einen Eckstoß oder Freistoß. Besonders harte oder unsportliche Verstöße werden mit 2 oder 5 Minutensperren für den betreffenden Spieler geahndet. Wurde durch ein Foul eine klare Torchance verhindert, bekommt die benachteiligte Mannschaft einen Freistoß 6,5 m (ähnlich Elfmeter beim Fußball). Wenn der Ball ins Aus gerät gibt es einen Freistoß vom Rand des Spielfeldes.
Nach einem erfolgreichen Torschuss muss jede Mannschaft in ihre Spielhälfte zurückkehren, in Ballbesitz ist die Mannschaft, die das Tor kassierte, und kann das Spiel nach dem Anpfiff wieder beginnen. Die andere Mannschaft darf erst die Mittellinie überschreiten, nachdem die ballbesitzende Mannschaft dies getan hat.

Seit 1995 gibt es die Deutsche Einradhockeyliga, die seit 1996 jährlich in einem Turniermodus den deutschen Meister im Einradhockey ausspielt.



In der Einradgemeinschaft Münsterland e.V. gibt es zur Zeit keine aktive Einradhockey-Mannschaft.

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